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Generationsübergreifendes Bauen

Mit neuen Ideen, die ich in meinem Beruf als Architekt umsetze belebe ich meinen Tätigkeitsbereich.

Wohnen & Leben in der Familie - in der Großfamilie - ist das möglich ?

Die moderne Gesellschaft teilt sich in zwei Gruppen: Die erste Gruppe ist berufstätig, auf Karriere und Konsum eingestellt, die zweite Gruppe, die von der ersten Gruppe oft mit Gleichgültigkeit behandelt wird, sind Kinder, Jugendliche und ältere/alte Menschen.

Phil Bosmans - ein flämischer Schriftsteller schreibt:

“ Menschen haben den Kontakt verloren mit der Natur, mit ihrer eigenen Natur, mit ihrer eigenen inneren Tiefe. Die modernen Lebensbedingungen, die Wohn- und Arbeitsverhältnisse beschleunigen den Prozess der Entbindung von den natürlichen Lebensgemeinschaften, und die Folge ist Fremdheit, Einsamkeit, Angst. Der Geist wird verdrängt. Die Menschen ersticken in Materie. Sie werden materialistisch bis in ihr Denken und Fühlen hinein. Sie werden beherrscht durch eine krankhafte Überbewertung von Geld und Besitz, Macht und Reichtum.”

soweit Phil Bosmans / Herder Verlag Freiburg i.Br., 1998

In meiner über 18- jährigen Tätigkeit als Architekt wurde ich überwiegend mit Neubau- bzw. Umbau- und Sanierungsarbeiten von Pflegeheimen konfrontiert und stieß immer wieder auf folgende Aussagen:

...ich wollte nicht ins Altersheim..
...wäre ich zu Hause geblieben..
...warum bin ich von der Familie ins Heim abgeschoben worden..
...ich will zu Hause leben und gepflegt werden..
...ich habe das Haus gebaut, jetzt ist kein Platz mehr für mich da..
...ich hätte gerne mit meinen Enkeln gespielt..
...ich möchte zu Hause sterben..

Auch die Schwarzen Bretter sind voll von:

...suche Oma/Opa oder Studenten..
...Bring- und Abholdienst für KIGA-Kind..
...Hilferuf !!!..
...wir suchen eine Oma für unsere Patchwork-Family

Können wir das auf dem Hintergrund leidvoller Erfahrungen bei uns und in anderen Ländern wirklich wollen und verantworten?

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Ich bin der Ansicht:

Kinder brauchen zu Hause ein soziales Netz, die soziale Bindung an Erwachsene, an Großeltern, deren Lebenserfahrungen an Kinder und Enkel weitergegeben werden. Immer mehr Familien mit KIGA-Kindern oder Grundschulkindern entdecken, wie der gemeinsame Start am Frühstückstisch allen gut tut, sie entdecken angesichts sich wandelnder Familienstrukturen und Lebensgewohnheiten die Vorzüge einer Großfamilie neu.
Gerade für junge Familien, in denen beide Elternteile ihren Beruf weiter ausüben wollen, wäre die Betreuung der Kinder durch die Großeltern häufig die ideale Lösung.

Auch für die heutige Generation der agilen und fitten Senioren ist diese neue Aufgabenverteilung eine Herausforderung und in der Regel auch kein Problem.

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Kurz gesagt, ich arbeite zielbewusst auf die Umwandlung oder den Neubau solcher Projekte in Richtung Kinder-, Eltern, Großelternhaus hin, für ein barrierefreies Wohnen, für Mobilität im und um das Haus herum, für ein besseres Miteinander der Generationen.

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